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Christine Schornsheim

Christine Schornsheim

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Christine Schornsheim besuchte von 1969 bis 1976 die Spezialschule für Musik Berlin und studierte anschließend bis 1982 an der Hochschule für Musik Berlin Klavier.

Seit 1985 freiberuflich als Cembalistin tätig, qualifizierte sie sich durch Meisterkurse bei Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Johann Sonnleitner sowie Andreas Staier.

Christine Schornsheim trat unter Dirigenten wie Sir Georg Solti, Seiji Ozawa, Claudio Abbado, Leopold Hager, Peter Schreier, Markus Creed, Georg Christoph Biller, Hellmuth Rilling, Gilbert Varga, Hermann Max sowie Christoph Poppen auf.

Seit 1985 ist Christine Schornsheim zunehmend als Solistin am Cembalo und Hammerflügel Gast bei diversen Festivals, so dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Europäischen Musikfest in Stuttgart, den Wiener Orgeltagen, den Nürnberger Orgelwochen, den Berliner Bach-Tagen, der Ansbacher Bachwoche, den Tagen für Alte Musik in Berlin, Regensburg und Herne, den Brühler Schloßkonzerten sowie bei Internationalen Bach-Festen.

Konzertreisen führten sie in die meisten Länder Europas sowie nach Israel, Japan und die USA. Häufig tritt sie in den wichtigsten deutschen Kulturzentren auf.

Als Liedbegleiterin von Peter Schreier gab sie am Hammerflügel 1994 ihr erfolgreiches Debüt. Ihre wichtigsten musikalischen Partner sind Andreas Staier bei Konzerten an zwei Cembali, Christoph Huntgeburth, Ulla Bundies und Mary Utiger. Seit Herbst 2003 ist sie Mitglied des neugegründeten Ensembles “Münchener Cammer-Music”.

Seit 1992 war Christine Schornsheim mehrfach Jury-Mitglied bei internationalen Cembalowettbewerben.

Es gibt zahlreiche, vielbeachtete Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen mit Christine Schornsheim. Sie nahm u.a. die Goldberg-Variationen sowie selten zu hörende Cembalowerke J.S.Bachs auf, einige Klavierkonzerte von W.A.Mozart und spielte gemeinsam mit dem Traversflötisten Christoph Huntgeburth Werke von L.v.Beethoven für Flöte und Klavier erstmals ein. Darüber hinaus existieren vielfache Aufnahmen, in denen sie sich als Continuocembalistin und -organistin sowie als Kammermusikerin auszeichnet. 1999 erhielt sie den ECHO-Klassikpreis für die Einspielung dreier Cembalokonzerte von C.Ph.E.Bach, W.Fr.Bach und J.Ch.Bach (erschienen bei Capriccio). Im Februar 2005 erschien das von ihr an fünf historischen Tasteninstrumenten gespielte gesamte Klavierwerk Joseph Haydns bei Capriccio/WDR. Diese Einspielung wurde in Frankreich mit dem “Diapason d´or Mai 2005” und dem “Diapason d’or Jahrespreis 2005” sowie in Deutschland mit dem “Preis der deutschen Schallplattenkritik” und dem “Echo Klassik 2005” ausgezeichnet.

Von 1988 bis 1992 hatte Christine Schornsheim einen Lehrauftrag für die Fächer Cembalo und Generalbaß an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Im November 1992 wurde sie als Professorin für Cembalo und Hammerflügel an das gleiche Institut berufen und war seitdem mit großem Erfolg an dem Aufbau der Fachrichtung “Alte Musik” beteiligt. Im Oktober 2002 erhielt sie die Professur für Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater in München und beendete ihre Lehrtätigkeit in Leipzig.

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